Wir haben zwar heute auch wieder über 30 Meilen vor uns, sind aber erst gegen 1500 in der Marina angekündigt. Also können wir bis 0630 schlafen 🙂
Bettina und Martin nehmen noch ein letztes Bad im Karibischen Meer und um 0900 legen wir von der Boje ab. In der Bucht ist noch Ententeich, weiter draussen kommt dann aber Wind, nur leider aus der falschen Richtung. Also bleiben die Segel drin und wir dieseln gen Süden zur Marina.
Ich hab zwischendrin die Krise und muss ein Powernapp einlegen.
Im Süden kommen wir noch am «Rocher du Diamant» vorbei, eine Sehenswürdigkeit der Insel, die von den Briten im Napoleonkrieg als Festung genutzt wurde und immer mal wieder in anderen Händen war.
Wir haben nun alle genug vom Dieselwind und freuen uns, als wir in die Nähe des Ziels kommen.
Die Bucht ist riesig und neben der grossen Marina gibt es auch unglaublich grosse Bojenfelder. Wie immer werden wir an der Tankstelle abgeholt und an den Liegeplatz gebracht.
So geht also unsere 8-Wochen-Reise mit folgender Bilanz zu Ende:
Total SM: 686, davon leider nur 187 gesegelt. 157 Stunden waren wir aktiv mit dem Schiff unterwegs.
Die Marina ist sehr modern, mit Mooringleinen und sogar Absauganlagen direkt am Anleger. Weniger Freude hatten sie an unserem nachgezogenen Dinghy, das gehöre auf’s Schiff (wenn es denn nur nicht so gross und schwer wäre…). Also bleibt es vorn am Bug. Wenn alle Plätze belegt werden, müssen wir es hochnehmen. Da ja aber unser Dinghy in der Marina in Guadeloupe komplett grün geworden ist und unter dessen hinten einen «Bart» hat frage ich einen der Menschen, ob sie das wirklich wollen (macht ja das ganze Schiff dreckig!). Er werde sich mit dem Chef besprechen und morgen Bescheid geben.
Es gibt ein Anlegebier und ich mache dann eine kurze Runde ins Dream-Yacht Office.
Der Checkout soll erst am Freitag stattfinden, also haben wir nun wieder Zeit für uns und die Gegend. Das Taxi für den Flughafentransfer bestellen wir gleich noch, dass das dann mal sicher klappt. Auf dem Boot wird noch der letzte Rum vernichtet und dann macht sich Hunger breit. In der Marina gibt es die Bar KokoaRum, schön bunt und typisch karibisch.
Dort gibt es erstmal einen Planteur und später dann noch leckere Burger.
Alt werden wir nicht – kurz nach 9 sind alle im Bett…